Auf halber Strecke
Zwischen Leben und Tod, Kaffeehaus und Clubbeat, Liebe und Leerlauf – dieses Paket erzählt vom Laufen, Lieben und Loslassen in einer Welt, die nie stillsteht.
Der Tod, das muss ein Wiener sein
Ein launiger Liederabend mit Werken von Hugo Wolf, Johannes Brahms, Gustav Mahler, Hanns Eisler, Benjamin Britten, Georg Kreisler u. a.

In diesem außergewöhnlichen Liederabend trifft Kunstlied auf Kabarett und klassischer Liedgesang auf Wienerlied und Chanson. Das Wiener Kaffeehaus ist eine Institution. Ein Unikat. Ein Ort, den man nicht nur besucht, um Kaffee zu trinken, sondern vor allem, um Menschen zu begegnen, Menschen zu beobachten, Zeit zu verbringen, Inspiration zu finden. Manch Künstler, Literat, Musiker verbrachte mehr Zeit im Kaffeehaus als daheim. Die Gestalten, denen man im Kaffeehaus begegnet, sind so vielgestaltig wie das Leben - mal verliebt, mal einsam, mal erfolgreich, mal gescheitert, mal enthusiastisch, mal enttäuscht...

In Liedern von Hugo Wolf bis Gustav Mahler, Benjamin Britten bis Hanns Eisler und Ira Gershwin bis Georg Kreisler begegnen wir diesen Kaffeehaus-Gestalten und deren Geschichten – charmant und mitreißend vorgetragen von drei Künstler*innen, die der IHWA bestens bekannt sind: Hagar Sharvit (Mezzosopran), Mikhail Timoshenko (Bariton) und Elitsa Desseva (Klavier). Humorvoll und stets mit einem Augenzwinkern stellen sie einmal mehr unter Beweis, dass Genregrenzen höchsten im Kopf existieren. Der Regisseur Nikolaus Büchel – ein gebürtiger Wiener, der in Stuttgart auch kein Unbekannter ist – gibt dem Ganzen den kabarettistischen Schliff. Und am Ende wird es sich zeigen, ob Georg Kreisler recht behält...
So, 01.02.2026
19:00 Uhr
Renitenztheater Stuttgart
Hessisches Staatsballett
Seit vielen Jahren reißen sich Tanzkompanien um die Stücke von Sharon Eyal, mit ihrem eigenwilligen Stil und den pulsierenden Technorhythmen ist sie zu einer unverwechselbaren Marke geworden. "Corps de Walk" stammt aus der Zeit vor ihrem internationalen Durchbruch und entstand 2011 in Norwegen. Bruno Heynderickx, heute Direktor des Hessischen Staatsballetts, leitete damals die zeitgenössische Kompanie Carte Blanche und gab das Werk bei Eyal in Auftrag. Jetzt holte er dieses Spiel mit der Macht der Masse in die Staatstheater nach Wiesbaden und Darmstadt, wo seine Kompanie residiert.
Die israelische Erfolgschoreografin strich das "Ballett" aus dem "Corps de ballet" und fügte dafür den "Walk" ein: "Ich nenne es so, weil ich überzeugt bin, dass Gehen die neue Tanzform ist", sagte sie damals. Gemeinsam mit ihrem Partner Gai Behar und ihrem ständigen Komponisten Ori Lichtik nimmt sich Eyal die großen Gruppenszenen des klassischen Balletts vor, die sogenannten "weißen Akte", und transportiert sie auf den Dancefloor eines Techno-Clubs. In hautähnlichen Ganzkörpertrikots, ergänzt durch weiß gefärbte Haare und Gesichter und sogar weiße Kontaktlinsen, sehen die Tänzer wie Aliens oder Maschinenmenschen aus, wirken eher wie Replikanten oder fremdgesteuerte Schaufensterpuppen – Assoziationen, die Eyal ganz bewusst anstrebt. Bei aller Entmenschlichung zeitigen die Bilder eine hypnotische, sich immer weiter steigernde Wirkung.
Sa, 28.02.2026
19:00 Uhr
Forum am Schlosspark Ludwigsburg
Halbe Treppe
Auf halber Treppe des Lebens, zwei befreundete Paare, fest im Griff der Absurditäten und Tristesse des Alltags:
Uwe schuftet Tag und Nacht für die eigene Imbissbude, seine Frau Ellen verkauft Schönes und Teures in der Parfümerie.
Radiomoderator Chris begrüßt frühmorgens mit professionell guter Laune die Hörerschaft, Partnerin Katrin fertigt LKWs an der Autobahn ab.
Beruf, Familie, Freizeit – alles geht seinen Lauf bis sich Ellen und Chris unerwartet ineinander verlieben …
Eine Geschichte über die Unplanbarkeit des Lebens – absurd, tragisch, komisch.
Fr, 27.03.2026
19:30 Uhr
Theater der Altstadt

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