Noir!
Ein Paket in Tönen von Schwarz: ästhetisch, gefährlich, verführerisch. Es geht um Stärke und Sehnsucht, Versuchung und Verrat – um das, was unter der glänzenden Oberfläche verborgen liegt.
Schwarz ist keine Farbe
Schwarz ist eine Macht
»Ich sehe Schwarz« – was ist das für eine Farbe? Schwarz zeugt von Distanz, Understatement und Coolness, ist Farbe der Szene und der Nacht. Geheimnisvoll schwarze Dunkelheit zieht uns in Bann, ängstigt und verlockt zugleich. Sie ist uns unheimlich. In der Kunstszene jedoch gilt schwarzes Design noch heute als extravagant, schwarze Bilder wurden zum Inbegriff der Avantgarde. In der Malerei sind Frauen in Schwarz selten Witwen, eher selbstbewusste »femmes fatales«, gehüllt in Samt und Seide. Das kleine Schwarze fehlt bei keiner Vernissage, keinem Opernbesuch - denn Schwarz ist lasziv, erotisch und exklusiv.
Sa, 24.01.2026
15:30 Uhr
Staatsgalerie Stuttgart
Staatsgalerie Stuttgart, Gruppentreffpunkt im Foyer
Der Eintritt in die Ausstellung/das Museum ist vor Ort zu entrichten.
Der zerbrochne Krug
Der Dorfrichter Adam wacht des Morgens mit einem dicken Schädel, einer unschönen Kopfverletzung und einem lädierten Fuß auf. Das war wohl eine schlimme Nacht! Und es soll ein noch schlimmerer Tag werden, denn Marthe kommt und will einen Gerichtsprozess anzetteln, weil ihr ein schöner Krug demoliert wurde. Der Ruprecht soll es gewesen sein, der Verlobte ihrer Tochter Eve - oder war es ein Liebhaber der Eve besucht hat? Die aber will nichts sagen. Außerdem erscheint auch noch der Gerichtsrat Walter, der im Regierungsauftrag die dörfliche Rechtsprechung kontrollieren soll. Schwierige Verhandlungen kommen da auf den Dorfrichter zu, der einiges zu verbergen hat und nicht nur wegen einer verlorenen Perücke ins Schwitzen kommt, nein – auch die drohende Aussage Eves lässt den Richter ziemlich aus dem Tritt kommen. Und so nimmt der Prozess seinen Lauf.

Kleists Komödie ist ein Klassiker und seine scharfe Analyse von Amtsmissbrauch und sexueller Nötigung gegenwärtiger wie nie!
Sa, 07.02.2026
19:30 Uhr
Forum Theater
Carmen
„Et si je t’aime, prends garde à toi – wenn ich dich liebe, gib acht“, singt Carmen in ihrer weltberühmten Habanera. Die Liebe ist ihr ein Spiel oder zumindest ein rebellischer Vogel. Lebendig, vielleicht launisch, aber sie macht Spaß. Die Liebe von Don José wiederum ist wirklich gefährlich – kein Spiel, sondern todernst. Wenn ich dich liebe, nimm dich in Acht: kein Flirt, eine Drohung. Sebastian Nüblings Inszenierung zeigt Carmen fern aller Spanienklischees als packende Reise in das Unterbewusstsein eines Mörders. Mit Publikumsliebling Atalla Ayan als Don José und dem Carmen-Debüt von Ida Ränzlöv.
Fr, 13.03.2026
19:00 Uhr
Opernhaus
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Altersempfehlung ab Klasse 9

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